Aktivitäten

Mit Resilienz Lebenskrisen besser meistern

Mit RESILIENZ Lebenskrisen besser meistern war unser Thema am 7. April 2022 mit der Referentin Tanja Pohler von der Nordheide Seminare. Zu diesem gerade jetzt aktuellem Thema haben sich interessierte Frauen im Ludwig Harms Haus in Hermannsburg getroffen.

Bei vielen Menschen gibt es immer wieder Erlebnisse, die sie aus der Bahn werfen könnten und durch das Erlebte überfordert sind, so z.B. – Scheidung - Tod eines Partners – Arbeitslosigkeit – Krankheit und leider ganz aktuell, der Krieg in der Ukraine.

Durch Tipps und Strategien wurden wir sensibilisiert unser seelisches Immunsystem zu stärken. Am Ende dieser Veranstaltung gingen wir in dem Bewusstsein nach Hause, in solchen zukünftigen Situationen, besser gewappnet zu sein.

 

„Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden,

 was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“        (Marie von Ebner-Eschenbach)

 

 

Text:  Susanne Hempel

Fotos: Sabine Dralle

KreislandFrauentag 2022

Am 26.03.2022 fand im Gasthaus Duda in Nienhof der KreislandFrauentag statt. Der Kreisverband Celle musste unter den gegebenen Umständen die Anzahl der Teilnehmer*innen einschränken, somit feierten die LandFrauen fast „unter sich“.

Da die 1. Vorsitzende Ann-Katrin Berkhan und die Geschäftsführerin Sabine Dralle erkrankt ausfielen, wurden die Aufgaben kurzerhand im Vorstand neu verteilt.

Somit begrüßte die 1. Stellvertreterin Ute Tietje die anwesenden

LandFrauen und Gäste.  Nach den Grußworten von Bettina Brenning, NLV-Vertreterin Lüneburg und Christoph Düvel, Landvolk Celle wurden die ehemaligen Vereinsvorsitzenden Monika Kohlmeyer, LF Hermannsburg und Ilse-Anne Severloh, LF Eldingen mit einem kleinen Präsent aus dem Kreis der Delegierten verabschiedet.

Danach führten Dorothee Salig vom LandFrauenverein Hohne und Dorothee Gehrke vom LandFrauenverein Celle mit einem kleinen Dialog in das Thema „ Demokratie braucht Streit“ ein.

 

Als Referent zu diesem Thema war der Journalist Hasnain Kazim nach Nienhof gereist. Kazim ist der Sohn indisch-pakistanischer Eltern, geboren in Oldenburg und aufgewachsen in Hollern-Twielenfleth im Alten Land. Er hat bereits Anfang der 90er-Jahre Artikel für eine Schülerzeitung geschrieben und daraufhin ( aufgrund seines Namens ) die ersten sieben Hassbriefe bekommen. Seine damalige Französischlehrerin bestärkte ihn mit dem Schreiben fortzufahren und gab ihm den Rat „ Lass dich niemals von diesen Leuten einschüchtern, denn dann haben sie gewonnen“.

 

Im Zuge seiner journalistischen Karriere bekam Hasnain Kazim immer Mails, in denen sich der Ton im Laufe der Jahre mehr und mehr verhärtete. Es kamen Hassmails, manchmal auch, wenn er garkeinen Artikel zu den Themen geschrieben hatte.

Im Jahr 2016 hatte Kazim beschlossen zurückzuschreiben. Daraus entstand das Buch Post von Karlheinz – Wütende Mails von richtigen Deutschen und was ich ihnen antworte.

 

„Wir müssen uns streiten, um zu Lösungen zu kommen. Die Streitsituation wird aber erheblich dadurch erschwert, wenn Kommentare kein Streitansatz sind , sondern nur Hass.“

Eindringlich bat uns Hasnain Kazim für unsere Demokratie zu kämpfen, denn sie ist bei weitem nicht selbstverständlich. Das es dazu viel Mut braucht, beweist Kazim jeden Tag, er steht auf mehreren Todeslisten und weicht doch keinen Millimeter zurück.

 

Passend zu dem Thema stellten die Eldinger LandFrauen ihre Aktion

„ Radeln gegen Rechts“ vor, die sie in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Kino Niedersachsen und Pastor i.R. Manneke im September 2021 durchgeführt haben.

 

Mit einem Zitat des Dichters Jalaluddin Rumi, welches auch im Buch von Hasnain Kazim zu finden ist, schloss die 2. Stellvertreterin Heike Jürgens den KreislandFrauentag:

 

„Bevor du sprichst, lasse deine Worte durch drei Tore schreiten:

 

Beim ersten Tor frage: Sind sie wahr?

 

Am zweiten frage: Sind sie notwendig?

 

Am dritten Tor frage: Sind sie freundlich? „

 

( Text und Fotos: Heike Jürgens )